Kaltverformtes Metall
Der Begriff „kaltverformtes Metall“ bezeichnet jedes Metallwerkstück, das unterhalb der entsprechenden Rekristallisationstemperatur mechanisch bearbeitet wurde.
Traditionell werden Metalle (wie Stahl, Eisen, Kupfer und Aluminium) zur Verbesserung ihrer physikalischen Eigenschaften häufig wärmebehandelt. Dabei durchlaufen sie eine chemische Reaktion, bei der sich ihre Atome ausdehnen. Die Wärmebehandlung erfolgt in der Regel in Kombination mit anschließender Abkühlung.
Nach dem Erhitzen wird das Metall schnell abgekühlt, um gewünschte Eigenschaften wie erhöhte Festigkeit und Haltbarkeit zu erzielen. Die Kaltverfestigung hingegen gilt als ein spezieller metallverarbeitender Prozess, bei dem das Metall gezielt extrem niedrigen Temperaturen ausgesetzt wird.
Ein Umformverfahren, das durch den Einsatz ultraniedriger Temperaturen gekennzeichnet ist, wird als Kaltverfestigung bezeichnet. Solche niedrigen Temperaturen erhöhen den Martensitanteil im bearbeiteten Metall und führen zu besonderen Vorteilen, die in anderen Bearbeitungsverfahren nicht erreicht werden.
Zur Durchführung der Kaltverfestigung wird das Metall zunächst konventionell wärmebehandelt und anschließend langsam abgekühlt. Danach wird es bis zu 24 Stunden bei einer konstant niedrigen Temperatur gehalten und anschließend ein zweites Mal wärmebehandelt, um Sprödigkeit zu minimieren.
Obwohl die Kaltverfestigung ein komplexer und technisch anspruchsvoller Prozess ist, bietet sie zahlreiche Vorteile, wie beispielsweise eine Erhöhung der Festigkeit. Mit sinkender Temperatur ordnen sich die Atome im Metall so neu an, dass der Martensitanteil steigt und der Austenitanteil sinkt. Martensit ist eine sehr harte kristalline Struktur, während Austenit weich und gleichzeitig zäh ist.
Metallische Bauteile und Werkstücke werden durch die Kaltverfestigung widerstandsfähiger gegen Verschleiß. Dadurch erhöht sich ihre Lebensdauer deutlich.
Zudem trägt die Kaltverfestigung zum Abbau innerer Spannungen im Metall bei. Beim Erhitzen und anschließenden schnellen Abkühlen entstehen Spannungen, die durch die Kaltverfestigung weitgehend reduziert oder eliminiert werden können, sodass eine gleichmäßige und homogene Struktur entsteht.
Dieser Prozess ist besonders wichtig für Bauteile und Anlagen, die in folgenden Bereichen eingesetzt werden:
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Einsatz unter extremen Bedingungen, etwa in Motoren der Luft- und Raumfahrt, im Transportwesen oder in der Verteidigungsindustrie
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Fähigkeit, über tausende Zyklen wiederholten Belastungen oder Stößen standzuhalten, ohne Form- oder Festigkeitsverlust oder selbst geringfügige Verformungen
Mirai Intex ist stolz darauf, an neuen Entwicklungen teilzunehmen und neue Möglichkeiten in industriellen Prozessen zu schaffen. Wir bieten Kältetechniklösungen, die sich durch die Verwendung von Luft als Kältemittel auszeichnen – eine besonders umweltfreundliche und zugleich einfach anwendbare Lösung.
Start des Förderprogramms für Luftkreislauftechnologie in Deutschland
Die zunehmende Besorgnis über die globale Erwärmung macht konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung dieser globalen Klimakrise notwendig.
Die Zusammenarbeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zeigt deutlich, dass globale Umweltprobleme durch gemeinsame Anstrengungen aller Länder gelöst werden können, die bereit sind, internationale Vereinbarungen umzusetzen und Förderprogramme zur Unterstützung umweltfreundlicher Technologien einzuführen.
Das deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat die Verlängerung des Förderprogramms für Kälte- und Klimaanlagen mit halogenfreien (natürlichen) Kältemitteln bis zum 31. Dezember 2021 angekündigt.
Das vorherige Programm lief zwei Jahre bis Anfang dieses Jahres und zielte neben der Förderung von Kälteanlagen auf Basis natürlicher Kältemittel auch darauf ab, den Energieverbrauch von Kälte- und Klimasystemen zu reduzieren.
Insbesondere soll der Anteil stationärer Kälteanlagen mit natürlichen Kältemitteln durch den Neubau sowie die Modernisierung bestehender Anlagen erhöht werden.
Wir bei Mirai freuen uns, Informationen über die Entscheidung der deutschen Behörden zu teilen, Luftkreislauf-Kühlsysteme zu fördern. Es ist erfreulich zu sehen, dass unsere Bemühungen anerkannt werden – wir entwickeln ausschließlich umweltfreundliche Lösungen, um die gesamte Kältebranche zu motivieren, sich von schädlichen Kältemitteln zu lösen und zum Schutz des Planeten beizutragen.
Die Entscheidung über die Gewährung einer Förderung für Ihr Unternehmen wird von den deutschen Behörden auf Grundlage der von Ihnen eingereichten Projektinformationen getroffen. Wichtige Faktoren für eine positive Entscheidung sind die Einhaltung der formalen Teilnahmebedingungen, die korrekte Ausfüllung aller Unterlagen, die Vollständigkeit und Relevanz der Angaben sowie die Erfüllung aller notwendigen Voraussetzungen.
Ein entscheidender Schritt ist daher die Auswahl eines geeigneten Förderprogramms für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland, das zu Ihrem Unternehmen und den Zielen Ihres Projekts passt. Zur besseren Orientierung können Sie unsere Kurzanleitung nutzen oder die offizielle Website des BAFA besuchen.